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Stop the hustle – achtsam arbeiten

Autor Su Kahpunkt

Su Kahpunkt

von Hey Creator!

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Hey Creator!

Ja – ich geb’s zu! Ich kann dieses „Bäääm Leute, work, work, work – hustle mode on“ nicht mehr hören. Ich plädiere wieder für mehr Achtsamkeit im Businessalltag! 

Achtsam arbeiten und ein Geständnis:

Ich war auch lange Zeit voll in dieser „hustle mode on“ Blase. Ich hatte sogar ein Laptop- und Handy-Wallpaper mit dem fetten Schriftzug „Hustle“ drauf. Aber es ist nun einmal so, dass man auf Dauer nur enormen Druck auf einen selbst aufbaut. Man ist zu verbissen, trotz dem ganzen „hustle“ unzufrieden mit dem Prozess, man ist völlig überarbeitet, das wiederum schlaucht und demotiviert einen irgendwann komplett. Dann schafft man im Endeffekt weniger, als wenn man einfach im Einklang mit seiner Gefühlswelt und Bedürfnissen gearbeitet hätte  – und das auch noch entspannt und zufrieden. 

Deshalb habe ich hier nun Tipps dem Hustle-Work-Modus zu entkommen und dafür in den Zen-Work-Modus zu gelangen – für mehr Achtsamkeit in deinem Arbeitsalltag und der Selbstständigkeit!

Tipps für eine Arbeitsroutine mit Achtsamkeit

Tipp 1 –  Nichtstun aka. meditieren

Vor der Arbeit oder als Pause zwischendurch. Hinsetzen, hinstellen oder hinlegen und einfach mal nur auf deinem Atem hören. Fühle ihn anhand deines Brustkorbs, der sich hebt und senkt, wie sich deine Schultern leicht anheben und wieder sinken und an dem Luftstrom deines Atems an der Nase und Mund. Höre, wie sich dein Atem anhört. Fühle deinen restlichen Körper, höre auf deine Umgebung ohne dir weiter Gedanken um diese zu machen. Nehme einfach nur wahr, ohne Bewertung und ohne weitere Gedankengänge.

Diese Übung wird dir langfristig dabei helfen, dich besser zu fokussieren. Du kannst auch ein entsprechendes Mantra immer wieder wiederholen, wie beispielsweise „Mein Tag wird richtig gut laufen“, „Ich bin energiegeladen“, „Ich weiß genau was ich will“ oder anderes.

Das Ganze kann man auch als Meditation sehen – aber viele schütteln ja dann schon gleich den Kopf. Aber probiere es doch einfach mal aus und gebe nicht nach den ersten Malen wieder auf. Ich kann nur sagen es lohnt sich!

Tipp 2 – Bewegung 

Achtung – nun kommt bei vielen ein verhasstes Wort: Bewegung. Ooh, ich höre schon das genervte Luftschnappen. Aber es hilft einem so sehr runter zu kommen und zu entspannen. Es muss ja kein Joggen sein – es sei denn du willst das. Wie wäre es mit einem Spaziergang um den Block als Pause? Oder eine kleine Qi Gong Einheit am Morgen vor dem Arbeitsalltag? Yoga, Trampolin springen (mein Favorit), tanzen, Rollschuh laufen, … die Bewegungseinheit bringt deinen Körper auf Touren, sorgt für einen klaren Kopf und Verstand, sorgt für neue Inspiration und Kreativität und lässt dich energiegeladen und munter an deine Aufgaben gehen. Meinetwegen kannst du auch einfach 10 Hampelmänner neben dem Bürostuhl machen und dann wieder an die Arbeit gehen

Tipp 3 – die „big five“

Wenn du dich in deinem Stuhl am Schreibtisch genervt, erschöpft oder verärgert zurückfallen lässt und ein tiefer Seufzer kommt wird es Zeit für die „big five“. Einfach kurz zur Ruhe kommen, im Hier und Jetzt ankommen, sich besinnen. Schau dich spontan um oder geh zum Fenster und versuche folgendes: Zähle jeweils fünf Dinge auf die du siehst, hörst und riechen kannst. Welche Gefühle fühlst du jeweils in dem Moment und was für Körperempfindungen hast du? Und schon hast du einige Minuten Achtsamkeit geübt, warst voll im Moment und ganz bei dir. Und sicherlich bist du ein bisschen zur Ruhe gekommen und kannst wieder an die Arbeit. 

Tipp 4 – bewusst wahrnehmen

Trinke deinen Kaffee/Tee bzw. dein Getränk ganz bewusst. Ohne nebenher was anderes zu machen. Nur da sitzen, eventuell aus dem Fenster schauen oder dich im Raum umschauen. Schmecke und rieche jeden Schluck und schaue was du alles fühlst, riechst, schmeckst und hörst. 

3 Ideen zum Loslassen – für befreites und achtsames arbeiten

Befreie dich morgens von Kummer und Sorgen – für besseren Schlaf kannst du es abends außerdem auch machen. Beispielsweise durch journaling, damit du mit einem klaren Kopf an die Arbeit gegen kannst. Das muss nicht super fancy sein, du kannst auch einfach einige Zeilen nur mit Stichwörtern schreiben. Als ob du deinen Kopf ausleerst – das können ganz wirr und kreuz und quer geschriebene Sätze oder zusammenhangslose Wörter sein. Das hilft um gewisse Gedanken und Sorgen aus dem Kopf zu bekommen und mit klaren Kopf an die Arbeit zu gehen.

Wenn du dich bei gewissen Projekten oder Kunden unwohl fühlst, sei radikal, geh den Schritt und lass diese so bald wie möglich los. Es wird sich dafür ein anderes Kundenprojekt auftun, dass dir nicht so Bauchschmerzen beschert, dich nervt oder langweilt.

Bei Aufgaben, bei denen du dich nicht wohl fühlst, die dich nerven oder dir Stress bereiten, kannst du dir überlegen diese lieber zu delegieren oder sie in einer anderen Art und Weise zu erledigen – oder sogar canceln kannst.

Reflektiere und optimiere deinen Arbeitsalltag

Setzte dich abends noch einmal hin und lass deinen Arbeitsalltag Revue passieren. Wann und mit welchen Aufgaben/Situationen hattest du welche Gefühle? Frage dich bei gff. schlechten Gefühlen weshalb du diese hattest und ob du an der Art und Weise der Aufgaben oder wie du diese erledigst etwas ändern kannst. Mache dir auch bewusst, wann und womit du positive Gefühle verknüpfst und übe Dankbarkeit für Dinge, die gut gelaufen sind – denn das ist super wertvoll, stärkt deine Motivation und übt dich in Achtsamkeit.

Signale erkennen

Halte nach Signalen Ausschau, die zu mehr Achtsamkeit rufen und handle mit entsprechender Achtsamkeit. Beispiele:

Du gähnst – anstatt dir also nun den dritten Kaffee zu holen, ruhe dich kurz aus, lass frische Luft rein, dreh die Musik auf und tanze oder mach ein Power Nap – denn du scheinst eine Pause zu brauchen!

Du bist genervt oder verärgert – Nimm deine Gefühle während dem Arbeiten bewusst wahr, anstatt in den Autopilot zu schalten. Halte immer mal wieder inne, nimm deine Stimmung und deine Gefühle wahr, um dann wieder klüger, strategischer und klarer handeln zu können und Entscheidungen treffen zu können. Beruhige deinen Atem, höre auf ihn, denke noch einmal über eine Situation/Problemstellung nach, die deine schlechten Gefühle verursachen und reflektiere.

Du bist morgens nicht mehr richtig motiviert – Jetzt heißt es eine Auszeit nehmen, um wieder deine Tanks aufzuladen. Damit es erst gar nicht soweit kommt plane dir einen oder mehrere freie Tage ein, mache richtig Urlaub ohne dein Business. Gönn dir genügend Selfcare und me-time mit z.B. regelmäßigen Massage-Terminen (mache ich 1x Monat), Therme-Besuche, probiere mal ein Gong Bath aus, Qi Gong oder Yoga, töpfere, male Mandala, bastel, geh Boxen, mache eine Tageswanderung oder einfach nur einen Tag Netflix schauen und auf die Couch kuscheln. Ganz egal – Hauptsache du entspannt dich.

Hast du noch Tipps für Achtsamkeit im Businessalltag?

Ich hoffe du kannst einige Tipps in deinen Businessalltag ausprobieren und dass sie dir helfen mehr Achtsamkeit in deine Arbeit zu bringen.

Keep calm & create your life.

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